Die Nomaden unsere Cashmere-Lieferanten

Die Nomaden

Die Cashmere Hirten leben in Großfamilien mit Großeltern, Eltern und Kindern. Es gibt etwa 160.000 Hirtengroßfamilien in der Mongolei. Leider gibt es einen Trend zur Landflucht. Gerade die jungen Nachkommen verkaufen immer öfter ihre Herden um mit dem Geld in die Stadt zu ziehen. Deshalb ist es extrem wichtig, den Nomaden einen Anreiz zu geben dieses traditionelle Leben aufrecht zu erhalten. Wir bemühen uns durch unsere Hilfsprojekte das Leben auf dem Land interessanter zu machen. Außerdem versuchen wir durch garantierte Rohcashmere Abnahmemengen den Nomaden ein kontrollierbares und lohnendes Einkommen zu verschaffen.

Die Mentalität der Nomaden

Die mongolischen Nomaden leben in einer engen Verbundenheit mit der Natur. Sie sind Selbstversorger und bewirtschaften oft mit Ihren Kilometer weit entfernten Nachbarn Kartoffelfelder und hüten ihre Herden. Die Herden bestehen aus Ziegen, Schafen, Kühen, Pferden und Kamelen. Am Abend sitzt die ganze Familie bei einem üppigen Essen und trinkt vergorene Stutenmilch, während Geschichten erzählt werden. Die Kinder sind meist unter der Woche in der Schule in einer Art Internat. Die Schulen können oft bis zu 120 Kilometer vom Standort der Nomaden entfernt sein. Am Wochenende kommen die Kinder nach Hause und helfen ihren Eltern, lernen Reiten, gehen Bogenschießen oder Fischen. Es ist ein Leben fernab unserer westlichen stressvollen Lebens. Zurück zum Ursprung und dabei einfach glücklich.

Die Gastfreundlichkeit

Als „Fremder“ muss man zuerst einmal die Hürde des Wolfshundes nehmen der das Ger bewacht. Aus dem Auto steigt man erst aus wenn der Cashmere Hirte den Hunden gesagt hat, dass man willkommen ist. Ab diesem Moment ist man allerdings in einer Welt zu Gast, die man fast nicht fassen kann. Bei den Nomaden ist man stets ein willkommener Gast. Die Cashmere Hirten sind begierig alles mögliche zu lernen und einen Einblick in die westliche Kultur zu bekommen. Meist wird für den Besuch ein besonderes Festmahl bereitet, dass oft mehrer Stunden Zeit in Anspruch nimmt. In der Zwischenzeit wird man von den Nomaden über ihr Land geführt. Stolz wird gezeigt, wie groß die Herde ist die die Nomaden besitzen. Auch wenn es sprachliche Barrieren gibt, versteht man sich sehr gut und die Zeit verfliegt. Die Kinder sind begeistert von den Mitbringseln wie Süßigkeiten und Malstiften. Es herrscht eine Ruhe die man nicht kennt. Der Begriff Stille bekommt in der Wildnis der Mongolei eine neue Bedeutung. Atemberaubend und jedem nur zu empfehlen.

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